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Stimmen aus dem Seminar

Wochenendseminar

„Vor allen Dingen das Wochenendseminar ist mir noch im Kopf. Das ist das, was auch am meisten zusammengeschweißt hat, man hat ganz viel persönlich voneinander gelernt, das fand ich sehr interessant.“

Einmischung

"Zum Beispiel, dass Einmischung echt wichtig ist, Informationen, Hinterfragen von Informationen. Dass es halt auch immer nötig ist, viele Meinungen einzuholen, sich nicht nur auf zwei drei Leute zu verlassen sondern auf viele und dass man hat auch immer mitreden muss. Man muss auch mal sagen, ich verstehe das nicht, bitte erklärt es mir nochmal. Weil das gerade für Menschen wie mich, die eine Behinderung haben wichtig ist. Man traut sich oft nicht, nochmal nachzufragen, weil man möchte nicht für dumm gehalten werden."

Rollentausch

„Normalerweise ist das so, dass die eigene Arbeit auf dem Prüfstand ist und man sehr kritisch beobachtet und bewertet wird. Und jetzt konnte man mal selbst beobachten und bewerten. … Das fand ich auch richtig gut, … man sollte immer beide Seiten von Aufgaben kennen lernen und ich finde das ganz gut, dass wir hier dazu die Möglichkeit hatten, beide Arbeitsschritte kennen zu lernen."

Behinderungsbegriff

„Mein Fokus bei der Definition von Behinderung vor der Seminararbeit lag vor allem darin, dass behinderten Menschen durch fehlende Körperfunktionen und Strukturen in bestimmen Lebenssituationen beeinträchtigt sind. Nach der Seminararbeit ist mit vor allem klargeworden, in wie weit Umweltfaktoren mit Behinderung im Zusammenhang stehen. Eine Schlüsselsituation hierfür war es, als ein Seminarteilnehmer einen deutlichen Umweg über die Rollstuhlrampe nehmen musste und daher zu spät zum Seminar kam. Die Umweltbedingungen, in diesem Fall die Rollstuhlrampe welche sich nicht beim Haupteingang des Gebäudes befindet, war Grund dafür, dass der Seminarteilnehmer behindert wurde.“

Präsentation

„Was war an der Präsentation gut?“ – „Dass alle Leute gekommen sind, die ich eingeladen habe … ich habe ja auch so zum Seitentisch hingeguckt, da saßen ja die Leutchen von uns.“  - „Und wie war das, als die Präsentation vorbei war, was war das für dich für ein Gefühl?“  - „Gutes“ – „Erleichterung oder Stolz oder zufrieden, oder?“ -  „Alle drei Dinge auf einmal.“

Seminarstruktur

„Dadurch, dass die Struktur im Seminar so war, dadurch, dass wir Studierenden nicht anders behandelt wurden als die Menschen mit Behinderungen. Wir waren ja alle nur Leute, die an dem Seminar teilgenommen haben.“

Arbeitsatmosphäre

„Diese Offenheit, mit der man aufeinander zugegangen ist und … zu sagen, wenn einem was nicht passt, … dass man auch so von seinen eigenen Problemen erzählt, das finde ich, wird in anderen Uni Seminaren ganz häufig ausgeklammert. … Das war irgendwie schön, dass keiner wegen irgendwas ausgelacht wurde oder … jede Frage gestellt werden konnte.“

Gruppenarbeit

„Im ersten Semester zum Beispiel hat man auch in Gruppen gearbeitet aber nur so kurzfristig. Man hat sich schnell mal eben getroffen, um ein Referat zu machen. Und hier wars halt so schön, weil hier hat man sich öfter getroffen und hat sich persönlich kennengelernt und viel miteinander gemacht.“

Inklusion

„Uns war das gar nicht mehr so bewusst, wer jetzt Studierender ist und wer nicht. In unserer Gruppe haben wir da auch gar nicht so Rücksicht drauf genommen. Wir haben an alle gleiche Aufgaben verteilt und das hat auch funktioniert. Und wir haben uns halt alle einfach so wahrgenommen wie wir waren.“

Gruppe

„Du fühlst dich mitgenommen in der Gruppe.“

Politik

"Ich nehme aus diesem Seminar mit, dass Politik meint, die Interessen aller zu vertreten. Dabei müssen aber viele Kompromisse eingegangen werden und da muss ich mir an die eigene Nase fassen. Die Kompromisse gefallen mir oft nicht. Aber die Politik versucht eben die Interessen aller zu vertreten und da kann nicht nur meine eigene Nase durchgesetzt werden und ich muss mit diesen Kompromissen leben."

Seminarinhalt

„Ich fand auch man hat hier sehr gut gesehen, dass Politik eben sehr kontrovers ist und sehr vielfältig. Spannend war es eben zu sehen, dass sich doch so unterschiedliche Themenbereiche hier herauskristallisiert haben und man hat aus jedem Themenbereich irgendwie etwas für sich mitgenommen und gelernt.“

Meinungsfreiheit im Seminar und der Politik

„Also ich sags immer so: Politik lebt vom Mitmachen und mitmachen tun alle Menschen, die eine Meinung haben. Jeder hat hier seine eigene Meinung und das find ich gut.“

Weisheit

„Ich habe daraus gelernt, ich habe also gemerkt, du solltest in deinem Leben das Beste draus machen, ob Handicap oder nicht, ist egal. Aber du musst das Beste draus machen. Die Uni und so ich fand das irgendwie toll. Und über Politik, ich habe so viel gelernt. Mir hat es gefallen.“

Menschen mit Behinderung und Politik

„Noch nie habe ich so viel Interesse an Politik entwickelt und noch nie „nebenbei“ so viel gelernt! Seit diesem Seminar haben sich meine Denkweisen und Verhaltensweisen hinsichtlich dessen verändert, dass ich Menschen mit Behinderung ernster nehme und ihnen mehr Mitbestimmung ermögliche!“

Seminarstruktur

„Besonders gerne mochte ich die herzliche und entspannte Atmosphäre, die während des gesamten Seminars herrschte und dass es eine Abwechslung zu anderen Seminaren war, in denen man ausschließlich theoretische Erfahrungen sammelt. In diesem Seminar habe ich dafür umso mehr praktische Erfahrungen über den Umgang mit Menschen mit Behinderungen und inklusiver Arbeit sammeln können – eine Chance, von der ich froh bin, sie genutzt zu haben.“

Verschiedenheit

„Ich fand es gut, dass wir nicht nur Studenten waren, die knapp über 20 sind, sondern dass es auch so ein breites Spektrum irgendwie war und dass jeder auch so verschieden ist und gerade auch bei den anderen Seminarteilnehmern, dass es da auch so ein breites Spektrum, ja dass alle irgendwie auch noch total verschieden waren und vielleicht hat deshalb auch die Gruppenarbeit so gut geklappt, weil jeder dann auch nochmal was anderes zu erzählen hatte und andre Erfahrungen gemacht hat und das war gut.“

Inklusion

„Man hat gelernt aufeinander zuzugehen und die Barrieren, die man so im Kopf hat abzubauen, um miteinander arbeiten zu können.“

Schüchternheit

„Ich bin eher ein reservierter Mensch, aber weil hier im Seminar Leute auf mich zugekommen sind, fiel es mir unglaublich leicht, von mir zu erzählen. Das fand ich total toll.“

Persönliche Erfahrungen

„Das was wir hier erlebt haben, das nimmt man einfach lange, lange Zeit mit. Auch für sich selbst.“

Hindernisse der Umwelt

„Nach der Seminararbeit ist mit vor allem klargeworden, in wie weit Umweltfaktoren mit Behinderung im Zusammenhang stehen.“

Seminarmaterial

„Der liebevoll gestaltete Tagesplan und die PowerPoint Präsentation, die durch viele Bilder und einfache Sprache sehr zugänglich waren, werden mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.“