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Über das Seminar in einfacher Sprache

Es gibt inklusive Seminare

Seit dem Sommer 2012 gibt es neue Seminare.

Die Seminare sind in der Universität Hannover

Behinderte Menschen und Studierende arbeiten zusammen.

Sie probieren Inklusion aus.

In den Seminaren geht es um Demokartie und politische Mitbestimmung.

Das Seminar dauert ungefäht von März bis Juli.

Das Seminar gibt es jedes Jahr an der Uni.

Wie meldet man sich an?

Die Studierenden sind im ersten Semester Sonder-Pädagogik.

Sie bekommen in der Uni Informationen über das Seminar.

Sie können sich dann anmelden.

Die behinderten Teilnehmer bekommen Informationen

über das Seminar im Wohnheim oder in der Werkstatt.

Sie können auch bei Dorothee Meyer anrufen

oder eine E-Mail schreiben.

E-Mail: dorothee.meyerifs.uni-hannover.de

Telefon: 0511-76217388

Vorbereitung auf das Seminar

Im Winter bereiten sich alle auf das Seminar vor.

Die Studierenden sprechen über diese Themen

  • Leichte Sprache
  • Selbst-Bestimmung
  • Erwachsenen-Bildung.

Die behinderten Menschen haben einen Vorbereitungs-Kurs.

Die behinderten Menschen sprechen über diese Themen:

  • Reden in der Gruppe
  • Zusammen-Arbeit in kleinen Gruppen
  • Einen Vortrag über die gelernten Sachen machen

Der Vorbereitungs-Kurs ist wichtig.

So lernen die behinderten Teilnehmer

die Universität kennen.

  • Sie kennen die Räume
    (zum Beispiel der Seminar-Raum oder die Toilette).
  • Sie kennen die Mensa. Da kann man Mittag essen.
  • Sie wissen, wie ein Seminar-Tag geht

 

So wissen die behinderten Teilnehmer selbst gut Bescheid.

Sie müssen nicht so oft die Studierenden fragen.

Die Seminare werden so gemacht,

dass alle das meiste verstehen.

Zusammenarbeit in einer Gruppe

In einer Kleingruppe soll jeder mitarbeiten können.

Jeder kann einen Beitrag leisten.

Zusammenarbeit in einer Gruppe ist nicht immer leicht.

Deswegen wird im Seminar auch über die Arbeit in Gruppen gesprochen.

  • Was lief gut in der Gruppe?
  • Was lief schlecht in der Gruppe?
  • Wer hat die Gruppe geleitet?
  • Wer hat nicht so viel gesagt?

Neues Thema 2014: Politik und Demokratie

Im Sommer 2014 heißt das Thema:
Politik, Demokratie
und Möglichkeiten zur Mitbestimmung
von behinderten Menschen.

Darüber wissen behinderte Menschen oft genauso viel
wie nicht behinderte Menschen.

Darum haben wir das Thema ausgesucht:

Wenn es um Politik geht, ist dies nicht wichtig:

Ist jemand behindert?

Ist jemand nicht behindert?

Alle Teilnehmer im Seminar haben eines gemeinsam:

  • Sie sind Bürgerinnen und Bürger
    in einem demokratischen Staat.

Es geht darum:

  • Wie kann man
    in einem demokratischen Staat
    mit-bestimmen.

Das machen wir im Seminar:

  • Wir sprechen darüber: Was ist Demokratie
  • Wir lesen gemeinsam Parteiprogramme
  • Vielleicht sprechen wir mit einem Politiker.
  • Vielleicht besichtigen wir eine politische Einrichtung.

Die gemeinsamen Seminare

Im Sommer arbeiten dann alle zusammen.

Freitags sind die Seminartage.

Ein Seminar-Tag dauert 6 Stunden.

Es gibt auch ein Wochenende mit Übernachtung für alle.

Die Projekt-Arbeit

Im Seminar gibt es auch kleine Gruppen.

Diese Gruppen haben gesagt:

Dieses Thema ist interessant.

Dazu wollen wir arbeiten.

Zum Beispiel: Wohnen, Partnerschaft,

meine Lebensgeschichte,

Informationen über Hannover,

Einschränkungen oder anderes.

Alles hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun

Die Gruppen arbeiten zusammen an ihrem Thema.

Das heißt Projekt-Arbeit

Für die Projekt-Arbeit ist an 4 Freitagen Zeit.

Ergebnisse der Projekte

Die Projektgruppen haben ein Ergebnis.

Das Ergebnis kann ein Buch sein, ein Film,

ein Plakat oder etwas anderes.

Das Ergebnis wird in der Uni an einem Tag gezeigt.

Dann werden alle eingeladen, die gern kommen wollen.

Ziele im Seminar

Das sollen die Studierenden lernen:

Studierende sollen sehen,

dass behinderte Menschen viel wissen.

Behinderte Menschen brauchen nicht immer Hilfe.

Behinderte Menschen können ihr Wissen gut weitergeben.

Die Studenten lernen:

Was bedeutet Selbstbestimmung

für Menschen mit Behinderung?

Studierende arbeiten mit den Behinderten zusammen,

nicht für sie!

Die Studierenden sind nicht die Betreuer

für die behinderten Menschen.

Alle sind Teilnehmer der Seminare und arbeiten zusammen.

 

Das sollen die behinderten Teilnehmer lernen;

Sie sollen die Uni kennen lernen.

Sie lernen zum Beispiel:

  • Wie lerne ich etwas?
  • Wie arbeite ich?
  • Wie stelle ich meine Arbeit vor?
  • Wir arbeite ich in einer gemischten Gruppe?

Die behinderten Menschen sind

Fach-Kräfte für Selbstbestimmung.

Sie haben in den Seminaren keine Betreuer,

sondern erzählen von ihren Erfahrungen.

Vielleicht bekommen sie dadurch mehr Selbstvertrauen.

Eine behinderte Frau beschreibt so ihre Seminar-Erfahrung:

Es war schön.

Man hat neue Menschen kennen gelernt.

Man war zusammen mit anderen.

Man hat sich unterhalten.

Zum Beispiel:

Wie geht es den anderen?

Was machen die anderen?

Was mache ich?