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Geschichte erleben – Seminare für geistig behinderte Menschen und Studierende

Ein gemeinsames Seminar: Geschichte erleben

Behinderte Menschen und Studierende arbeiten zusammen.

Das Seminar ist in der Leibniz Universität Hannover.

Es heißt „Geschichte erleben“.

Was ist das Thema der Seminare?

Es geht um das Thema:

Behinderte Menschen in der Zeit des National-Sozialismus (NS-Zeit).

Die NS-Zeit nennt man die Zeit von 1933-1945.

In dieser Zeit war auch der 2. Weltkrieg.

Er dauerte von 1939-1945.

In Deutschland regierte die Partei der National-Sozialisten.

Hitler war der Anführer der Partei.

 

Behinderte Menschen hatten es schwer in dieser Zeit.

Viele durften nicht zur Schule gehen.

Viele wurden sterilisiert.

Das heißt: Sie konnten keine Kinder bekommen.

Manche wurden sogar getötet.

Exkursion nach Hadamar

Im Seminar wollen wir eine Exkursion.

Das bedeutet: Wir fahren an einen anderen Ort. Um etwas zu lernen.

In Brandenburg gibt es eine Gedenk-Stätte.

Sie erinnert an die Opfer der NS-Zeit.

Es gibt dort eine Ausstellung.

Ein Teil der Ausstellung ist drinnen. Ein anderer Teil ist draußen.

Wir fahren auch nach Berlin.

Dort besuchen wir die Blinden-Werkstatt Otto Weidt.

Warum ist das Thema auch heute wichtig?

Es gibt zwei Gründe:

1. Das Unrecht und die Morde können wir nicht „wieder gut machen“

Aber wir können uns erinnern.

Das ist wichtig.

 

2. Noch immer denken viele Menschen:

Leben mit Behinderung ist nicht gut.

Wir können zeigen:

In der NS-Zeit dachten das auch viele Leute.

Die Folge war die Ermordung behinderter Menschen.

Wir wollen zeigen:

Jedes Leben ist lebenswert.

Was wird im Seminar gelernt?

Wir lernen viel über Geschichte und Politik:

Was ist damals passiert?

Was ist heute anders?

Welche Rechte haben behinderte Menschen heute?

Wir lernen auch Lebens-Geschichten von Menschen kennen,

die zu der Zeit gelebt haben.

Erfahrungen im Seminar

Gemeinsam lernen ist anders.

Studierende und behinderte Menschen sind Teilnehmer der Seminare.

Sie arbeiten zusammen.

Das Arbeits-Tempo und die Sprache müssen manchmal verändert werden.

Man kann viel voneinander lernen.

Man lernt den anderen besser zu verstehen.

Und alle lernen viel Neues über das Thema.

Die Studierenden lernen:

Behinderte Menschen können an schweren Themen arbeiten.

Sie lernen:

So kann man schwere Themen so vorbereiten, dass jeder etwas lernt.

Wie meldet man sich an?

Auf unserer Internet-Seite gibt es einen Anmelde-Bogen.

Den finden Sie unter Informationsmaterial.